
Chopin
Lese-Biographie als Kombination mit Musik-Einspielungen oder Live-Musik konzipiert.
Ein Lebensbild des früh verstorbenen großen Komponisten, dokumentiert auf der Basis von Originalzitaten. Zeitzeugen wie etwa Gefährtin George Sand, Freunde und Bewunderer kommen zu Wort. Humorvolle melancholische und zärtliche Einblicke in ein außergewöhnliches Leben.

Das ist doch einmal etwas, woraus sich etwas lernen lässt
Im Auftrag des 60. Deutschen Mozartfest Augsburg 2011 entstand ein fiktiver, komödiantischer Dialog, eine Art Werkstattgespräch zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und seinem Auftraggeber, Musikliebhaber Gottfried von Zwieten. Der Dialog war eingebunden in ein Kirchenkonzert des Mozartfests: studio XVII Augsburg, Roland Götz (Orgel, Cembalo), Dieter Goertz, Rudi Hindenburg (Schauspiel).

Der Carneval in Rom
Im Rahmen des Johann Strauss Festivals 2011 der Staatsoperette Dresden wurde das selten aufgeführte Werk "Der Carneval in Rom" - ein turbulentes Liebes-Ehebruch- und Verwicklungsdrama - konzertant, komödiantisch aufgeführt. Desirée Nick fungiert als "selbsternannte Operettenführerin" (siehe Website Staatsoperette Dresden). Zwischentexte: Susanne Felicitas Wolf.

Die einzigwahrhaftechtehundertprozentoriginalgetreue Carmen
Im Auftrag der Wiener Symphoniker, nach einer Idee von Peter-Sylvester Lehner für das Faschingskonzert März 2011 - Dirigent Dmitrij Kitajenko, Interpretin Ulrike Beimpold - die wienerische Deutung des weltberühmten Opernstoffes.
1898 eröffnete in Wien die Tabakfabrik in der Thaliastraße, und genau hier nimmt alles seinen Ausgang. Liebe, Blut und Leidenschaft sind auch bei SFWolfs Deutung die essentiellen Ingredienzien: Ein Mädchen- Carmen Carmencita Pospischil - aus Ottakring, ein Polizei-Inspektor und ein glutvoller Liebhaber prallen aufeinander und verstricken sich in heiterer Tragik:
Das Drama begann an einem dreizehnten Mai, Wien duftete nach Flieder, Akazienblüten und Pferdemist. Ein Vollmond-Tag war´s und die Planeten standen vielversprechend. Mars ging gerade eine Konjunktion mit Venus ein, Carmen
Das Ganze endet schaurig wie der Originalstoff, wirft aber durchaus neue, überaus erheiternde Blicke auf das Wien vergangener Zeiten und natürlich auf Carmen, das rassigste Mädelvon ganz Ottakring.

Die Geistinger und Johann Strauss
Erika Pluhar und das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester, u. a. Festspielhaus St. Pölten, 1999 bzw. Wiener Symphoniker, Goldener Saal, Musikverein Wien, 2006
Die Schauspielerin und Sängerin Marie Geistinger, heute nur noch wenigen bekannt, war zu ihrer Zeit ein Star. Sie hat die ersten Strauss-Operettten aus der Taufe gehoben und das Theater an der Wien geleitet. Mit Walzerkönig Johann Strauss jun. war sie kollegial verbunden, ein Ausgangspunkt, die beiden Biographien kulinarisch mit einander zu verknüpfen und dazu die schönsten Strauss-Walzer erklingen zu lassen. Ein Einblick in die Entstehungsgeschichte von "Walzerboom" und Operette.

Fritz Spielmann - Gala
mit den „Golden Stars“, Stargäste: Gerhard Bronner, Roger Salander
Moderationstexte, Auftragsarbeit des „Orpheus Trust“ im ORF Sendesaal, Radiokulturhaus, 1998.
Die ergreifende Lebensgeschichte des Wiener Komponisten Fritz Spielmann, der Mai 1938 aus Wien flüchtete und im amerikanischen Exil eine neue Karriere aufbauen konnte, wurde in SFWolfs Moderationstexten, unter Verwendung von Originalzitaten humorvoll, berührend und einfühlsam aufbereitet. Dazu erklangen die legendären Spielmann-Songs und Wiener Lieder u. a. „Schinkenfleckerln!“, „Ich hab' ein kleines Kabinett“ und Schöpfungen der amerikanischen Zeit wie „The one finger melody“, „I'm gonna steal you away“ oder „You won’t forget me“.

Girardi
Szenische Lesung mit Musik, Solo für Boris Eder.
Das Leben des legendären Schauspielers Alexander Girardi als Soloprojekt aufbereitet.
Girardi, ursprünglich Schlosslehrling aus Graz, schrieb in Wien Theatergeschichte und war der erste "Großverdiener" unter den Wiener Bühnenkünstlern. Girardi, Schauspieler, Sänger, Komödiant, war "Kult" - nach ihm wurden ein Strohhut und ein "Rostbraten" benannt. Er "machte" Operetten: seine Interpretation wirkte sich entscheidend auf den Erfolg oder Misserfolg eines Werkes aus.

Ein Wiener Sommernachtstraum
Komödie frei nach William Shakespeare
SFWolfs wienerische Fassung und Deutung von Shakespeares Komödienklassiker eröffnete 2004 das neu gegründete Wiener Lustspielhaus und erwies sich mehrere Jahre lang als Publikumsmagnet. 2006 zeichneten ORF/3sat die liebenswerte Komödie auf. Das Stück, bei SFWolf in Ottakring (ein bekannter Wiener Gemeindebezirk) angesiedelt, zeigt Shakespeares legendäre Charaktere als schrullig schräge „Bürger": Bäckersleut, Amtsräte und Geister aus dem Wienerwald verstricken hier sich in Liebeswirren und Wonnen.

So machen´s alle oder Cosi fan tutte
Opernparodie nach Mozart und Da Ponte
Sechs Personen im Liebeswahnsinn. Hobbyphilosoph Alfons von Dampf, Inhaber des Cafés „Zur siedenden Bohne“ wettet mit seinen beiden Freunden, Forsch und Matt, dass deren Bräute treulos werden. Die Herren wollen ihre Liebsten auf die Probe stellen, doch sie haben ihr

Was ihr wollt´s
Komödie frei nach William Shakespeare
Nobelschuster Orsino van der Nadel glüht erfolglos für die schöne Weingutsbesitzerin Olivia. Olivia hat ein Auge auf den hübschen Victor geworfen hat. Victor ist eigentlich die bei einem Schiffsunglück gestrandete Viola, die bei nämlicher Katastrophe ihren Zwillingsbruder Sebastian verloren hat. Sebastian ist jedoch nicht tot, sondern eilt, da er einen fremden Koffer gefunden hat, in Frauenkleidern durch die Welt. Verwicklungen bis zum Happy-End.

Der Geizkrag´n
Wiener Komödie frei nach Molière
Herr von Harpinger, ein geiziger Privatier will seine beiden Kinder Elise und Clemens unter die Haube bringen und bestimmt ihnen Ehepartner. Doch die Geschwister haben andere Pläne. Elise glüht für den mittellosen Komponisten Valentin, Clemens für die schöne Marianne. Valentin ergreift die Initiative und schlüpft in diverse Masken, um das Liebesglück zu retten… Uraufführung, Wiener Lustspielhaus, 2008.

Keine Ruh' für's Donauweibchen
Zauberhafte Komödie mit Musik
Auftragswerk Wachaufestspiele
Napoleonische Zeiten. Auf der Suche nach ihrem verschollenen Verlobten landet die glutvolle Russin Olga Baranowa samt trinkfreudigem Diener Dmitri in Weißenkirchen und gerät mitten hinein in einen komplexen Pallawatsch aus Verwicklungen und Herzenswirrwarr. Als auch noch die Tasche mit Olgas Bar-Vermögen spurlos verschwindet, spitzen sich die Ereignisse zu. Ein verbitterter Weinbauer, ein verquerer Fischer, eine scheint’s kühl geordnete Wirtsfrau, ein bezauberndes Katzerl, ein verschwenderischer Privatier im unentrinnbaren Geflecht großer Gefühlsverstrickungen. Die Nerven liegen blank, die Herzen beben und brechen, die Existenzen wackeln. Eine geheimnisvolle Eremitin bemüht sich vergebens, beruhigend einzugreifen… Und alles nimmt an Fahrt auf, als auch noch das Donauweibchen seine zauberischen Flossen in diesen irdischen Wahnwitz taucht…

Amphitryon
Götterposse
In dieser Volkstheater-Version treffen die berühmten Doppelgänger nie direkt aufeinander; das Stück ist bewusst so gebaut, dass ein Schauspieler beide Rollen - Jupiter und Kriegsheld Amphitryon - zugleich übernehmen kann.

Faust frei nach Goethe
Magische Posse mit Gesang
Die zitatenreiche „magische“ Posse ist an den berühmten „Faust“ Goethes angelehnt. Dieser Faust geht auch den Pakt mit dem Teufel ein, gewinnt sein Gretchen, aber er landet in der Hölle. Dort treibt er Mephisto fast in den Wahnsinn, kurzum: dieser Faust muss wieder weg! Eine Klassiker-Parodie in Versen und Prosa.

Kasperl oder der Diener dreier Herren
Das Stück treibt das Original Goldonis noch viel weiter: Kasperl als Diener zerreibt sich zwischen drei (!) Hoteltüren und drei (!) Herren, ein Cross-over von Commedia dell’Arte und Alt-Wienerischem „Kasperl“-Lachtheater.
Mein Name ist Kasper Kasperowitsch Kasperli Kasperle KasperlKaschperl Larifari aus dem knorrigen Stamme derer zu Lari und Fari, die sich wiederum beehren, entfernte Verwandte der Hochedlen zu Tschiri-Tschari zu sein. Ersterer Familienzweig stammt aus dem Nordsüdostwestmittelniedertitalienischen, die Tscharische-Verwandtschaftslinie sucht ihre Wurzeln gar bis in die weiten Steppen der mongolischen Mongolei. Von dorten trugen bucklerte Kameeler meine urigen Ahnen bis hierher..., Kasperl

Viel Lärm um nix
Posse mit Gesang frei nach Shakespeare
Shakespeare meets Vorstadt: Ein frauenhassender Schneidermeister, namens Benedikt von Tuchent, und ein Chocolatier namens Süß, prallen auf die Damenwelt. Der eine will partout von den Frauen nichts wissen, der andere verfällt einer jungen Dame auf ersten Anblick. Wie bei Shakespeare finden sich die Paare durch allerlei Intrigen.

Der Graf von Laxenburg
Eine Scheidungs-Ehe-Farce in vielen bunten Bildern
Turbulenzen unter Exilanten in Paris. Ein verarmter österreichischer Adeliger schlägt sich, um schrecklichen Konsequenzen eines Duells zu entgehen, inkognito als Gradredner und Poet in Paris durch und wird unvermutet, aber gegen üppige Bezahlung zum Bräutigam einer nichtadeligen Sängerin, die die Gattin eines reichen älteren russischen Fürsten werden soll. Eine russische Privatdetektivin, ein österreichischer Tourist, ein Pariser Ober und ein italienischer Mafioso heizen die Wirrnisse an. Am Ende landen sie alle vor Gericht, wo ein überaus eigenwilliger Scheidungsrichter das Geschehen fast um das happy end zu bringen scheint... Eine verrückte Komödie, frei Lehàrs Operettenstoff nachempfunden, mit vielen Verwechslungen und köstlichen Akzenten und Dialekten bestückt.

Eine Nacht in Venedig oder Die wundersamen Abenteuer des Commissario Pinzetti
Verwechslungskomödie frei nach J. Strauss.
Venedig vor Beginn des Karnevals. Commissario Pinzetti fühlt sich durch die nahende Ankunft von Prinz Pino Urbino bedroht, denn Letzterer gilt als unverwüstlicher Playboy und Pinzettis Gattin Barbara als die Schönste der Stadt. Um ein mögliches Techtelmechtel zu verhindern, erteilt Pinzetti seinem Spitzel Pappacoda, Philosoph und Makkaroniverkäufer, einen Sonderauftrag: Jener soll in Maskerade Pinzettis Gattin vom Ehebruch abhalten. Aber zwei besondere Damen, Powerfrau Ciboletta und Tugendverfechterin Annina und ein verhaltensauffälliger Herr schalten sich ein und bringen Pinzettis fabelhafte Pläne ins Wanken…

Der Furchtsame
(Wiener) Lustspiel nach Philipp Hafner
Der Furchtsame, alias Herr von Hasenkopf, fürchtet sich vor Gespenstern und terrorisiert in seiner Panik seine Tochter Henriette und ihre Dienerin Lisette. Noch ärger: Hasenkopf will Henriette mit einem reichen, mühsamen Privatier Heinz von Heinzenfeld verheiraten. Das wiederum wollen Valentin Allerhand, Henriettes große Liebe und dessen Diener Hanswurst, verhindern. Dem Liebesglück stellen sich ein intriganter Friseur, ein schwerhöriger Hausmeister und Valentins eigener Vater entgegen. Als Valentin einen extremen Schritt setzt, gerät alles in Wanken und zu guter Letzt enthüllt sich ein langgehütetes Geheimnis. Das Lustspiel Philipp Hafners - "Urvater" der Wiener Komödie in einer spirtzig-verrückt, liebevollen Neubearbeitung.

Fausts Mantel
Ein Zauberspiel von Adolph Bäuerle, neu bearbeitet von Susanne Felicitas Wolf
Liebe und Magie sind die Haupt-Ingredienzien des spannend komödiantischen Stücks. Der arme Poet Heinrich Winter will mittels Kartenspiel zu Geld kommen, um seine geliebte Emilie heiraten zu können – vergebens. Er verliert alles und wird von Emilies Ziehvater, der mit seinem Kind ganz andere Heiratspläne hat, im Hemd auf die Straße gejagt. In seiner Not findet Winter einen Freund im ebenfalls mittellosen Schustergesellen Fledermaus. Dieser bietet dem verarmten Dichter einen alten Mantel als Notbekleidung an. Wie sich herausstellt, ist das gute Stück der Zaubermantel des Doktor Faust. Winter und Fledermaus, der Fausts Zauberkapperl erhält, erlangen dank ihrer magischen Kleidungsstücke blitzartig Reichtum. Selig feiern sie Verlobung mit ihren Liebsten. Doch die Rachsucht und Eigenwilligkeit ihrer Umwelt in Gestalt abgewiesener Amanten, verbohrter Väter, eines geheimnisvollen Spielers, einer verführerischen Dame und eines gutmütigen Hilfsteufels stiften allerlei Turbulenzen. Und auch der Teufel, rechtmäßiger Besitzer des Zaubermantels, ist den beiden Männern auf den Fersen und verlangt sein Recht…